Passives Hangschutzgitter

Erdschutzgitter

Passives Hang-Felssturz-Schutzzaun | 500–2000kJ Komplettschutzsystem

Passive Hangschutznetze sind vollständige Auffangsysteme, die am Hangfuß installiert werden, um herabfallende Gesteinsmassen aufzufangen, und unterscheiden sich von oberflächenmontierten aktiven Hangnetzen. Jedes Komplettsystem umfasst feuerverzinkte Stahlpfosten, Ringnetze oder Drahtseilpaneele, Tragseile, energieabsorbierende Bremsringe und Verankerungselemente. Die standardmäßigen technischen Energieaufnahmewerte reichen von 250 kJ bis 2000 kJ; übliche Barrierenhöhen betragen 2–6 m mit 8/10-mm-Drahtseilnetzen und 12–20-mm-Tragseilen. Anordnung, Pfostenabstand und Verankerungsschemata werden vollständig durch Felssturz-Berechnungsberichte bestimmt. Weit verbreitet entlang von Gebirgsstraßen, Bahneinschnitten, Tunnelportalen und Tagebau-Böschungen, werden alle Konfigurationen an das Gelände vor Ort angepasst.


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Passives Hangschutznetz ist ein Felssturz-Barrieresystem, das am Hangfuß, am Straßenrand oder quer zu einer bekannten Felssturzbahn installiert wird. Es dient dazu, herabfallende Steine aufzufangen, nachdem sie sich von der Hangoberfläche gelöst haben. Ein Komplettsystem umfasst normalerweise Stahlpfosten, Ringnetz- oder Drahtseilnetz-Paneele, obere und untere Tragseile, Anker, Grundplatten, Bremseinrichtungen und Verbindungsteile. Es unterscheidet sich vom aktiven Hangnetz, das eng an der Hangoberfläche anliegt. Für das Passive Hangschutznetz sollten Barrierenhöhe, Energieaufnahmewert, Pfostenabstand, Ankertyp und Gründungsdetails vor der Produktion anhand des Felssturz-Bemessungsberichts bestätigt werden.

Technische Daten

Systemtyp: Passives Felssturz-Barrieresystem für die Installation am Hangfuß oder in der Felssturzbahn.

Hauptnetz: Ringnetz-Paneel, Stahldrahtseilnetz oder Seilnetz mit sekundärem doppelt verdrilltem Netz.

Energieaufnahmewert: Übliche Projektwerte umfassen 250 kJ, 500 kJ, 750 kJ, 1000 kJ, 1500 kJ und 2000 kJ. Höhere Werte werden durch geprüftes Systemdesign erreicht.

Barrierenhöhe: Übliche Höhen sind 2 m, 3 m, 4 m, 5 m und 6 m.

Beitragstyp: Feuerverzinkter Stahlpfosten, H-Profil-Pfosten, I-Profil-Pfosten oder Stahlrohrpfosten gemäß Barrierendesign.

Zeilenabstand: Normalerweise 5 m bis 10 m. Der endgültige Abstand hängt von Energieklasse, Höhe, Gelände und Zeichnung ab.

Tragseildurchmesser: Übliche Durchmesser sind 12 mm, 14 mm, 16 mm, 18 mm und 20 mm.

Drahtseilnetz-Durchmesser: 8 mm und 10 mm verzinktes Stahldrahtseil werden üblicherweise verwendet.

Ringnetzstruktur: Ringdurchmesser und Drahtbündelanzahl hängen von der geprüften Energieklasse ab.

Sekundärnetz: Doppelt verdrilltes Sechsecknetz oder Kettengliednetz kann hinzugefügt werden, um kleinere Steine zurückzuhalten.

Oberflächenbehandlung: Feuerverzinkter Stahl ist üblich. Eine Zink-Aluminium-Legierungsbeschichtung kann für höhere Korrosionsbelastung verwendet werden.

Energieabsorbierende Vorrichtung: Bremsringe, Reibungsbremsen oder Verformungselemente werden je nach Systemdesign ausgewählt.

Anker: Felsanker, Kabelanker, Bodenanker oder Betonfundamentanker werden je nach Baugrundbedingungen verwendet.

Zubehör: Schäkel, Drahtseilklemmen, U-Bügel, Grundplatten, Ankerplatten, Vernähseil und Verbindungsringe.

Anwendung

Gebirgsstraßenschutz

Passives Hangschutznetz wird entlang von Straßeneinschnitten und Gebirgsstraßen installiert, wo herabfallende Steine Fahrspuren erreichen können.

Eisenbahn- und Tunnelbereiche

Einsatz in der Nähe von Bahnböschungen, Tunnelportalen, Brückenzufahrten und Einschnittböschungen mit sichtbaren Felssturzbahnen.

Bergbau- und Steinbruchstandorte

Installiert unterhalb von Steinbruchwänden, Tagebau-Böschungen und Bergbauzufahrtsstraßen, um das Felssturzrisiko in Arbeitsbereichen zu reduzieren.

Wasserkraft- und Stauseestraßen

Einsatz an steilen Zufahrtsstraßen, Stauseeböschungen und Gebirgsbaustraßen nach Geländeuntersuchung.

Gängige Projektkonfigurationen

Passive Steinschlagschutzbarriere 500 kJ, 3 m Höhe

Das 500 kJ passive Hangschutznetz eignet sich für Steinschlagzonen mit niedriger bis mittlerer Energie entlang von Autobahnen, Eisenbahnstrecken und kleineren Einschnittsböschungen. Die komplette Baugruppe umfasst feuerverzinkte Stahlpfosten, Drahtseil- oder Ringnetzpaneele, tragende Stützkabel, Anker und Energiebremselemente. Alle Abmessungen und Layoutparameter müssen den zertifizierten Bauzeichnungen vor Ort folgen.

Technische Spezifikationen:

Energieaufnahmewert: 500 kJ

Barrierenhöhe: 3 m

Hauptnetz: Stahldrahtseilnetz oder Ringnetz gemäß technischer Planung

Stützkabel: 14 mm oder 16 mm als Standard-Passgröße

Zeilenabstand: 5 m bis 10 m, endgültig festgelegt in den Projektzeichnungen

Pfostenmaterial: Feuerverzinkter Baustahl

Zubehör: Felsanker, Schäkel, Drahtseilklemmen, Grundmontageplatten, Bremsringe

Anwendungen:

Einschnittsböschungen an Gebirgsautobahnen, Bahndämme, Böschungsfußzonen mit kleinen und mittleren losen Felsblöcken.

Passive Steinschlagschutzbarriere 1000 kJ, 4 m Höhe

Die 1000 kJ passive Steinschlagschutzbarriere gilt als gängige Ingenieurlösung für Autobahnböschungen, Tunnelportale und Minenzufahrtsstraßen. Die Auswahl darf nicht allein auf der Barrierenhöhe basieren; Ingenieure müssen vor der Bestellung die Steinschlag-Energie, die Sprunghöhe der Steine und die Baugrundbedingungen vor Ort abgleichen.

Technische Spezifikationen:

Energieaufnahmewert: 1000 kJ

Barrierenhöhe: 4 m

Hauptnetz: Ringnetz mit sekundärem Zwischenlagennetz oder komplette Stahldrahtseilnetz-Baugruppe

Drahtseilnetz: 8 mm oder 10 mm feuerverzinktes Stahldrahtseil

Stützkabel: 16 mm oder 18 mm passende Stützkabel

Beitragstyp: H-förmiger Stahlpfosten oder dickwandiger Stahlrohrpfosten nach Systemauslegung

Oberflächenbehandlung: Feuerverzinkung oder Zink-Aluminium-Legierung als Rostschutzbeschichtung

Anwendungen:

Vollquerschnitt-Steinschlag-Abfangsysteme für Autobahnen, Böschungsschutz an Tunnelportalen, Zufahrtsstraßen in Steinbrüchen, temporärer Schutz für Baustraßen im Gebirge.

Ringnetz-Passivbarriere 1500 kJ, 4 m Höhe

1500 kJ Ringnetz-Passivbarrieren kommen an Standorten mit größeren fallenden Felsblöcken und stärkerer Aufprallenergie als bei Standard-Straßenprojekten zum Einsatz. Alle Kernkomponenten einschließlich Ringnetze, tragende Stützkabel, Stahlpfostenquerschnitte, Reibungsbremsbaugruppen und Ankersysteme müssen den offiziell geprüften Barrieren-Designparametern entsprechen.

Technische Spezifikationen:

Energieaufnahmewert: 1500 kJ

Barrierenhöhe: 4 m

Hauptnetz: Gewebtes Stahlringnetz-Paneel

Sekundärnetz: Doppelt gedrehtes Sechseckgeflecht oder Kettengeflecht zum Auffangen feiner Bruchsteine

Stützkabel: 16 mm bis 18 mm verzinkte Stahlkabel

Verankerungssystem: Kabelanker oder vollvermörtelte Felsbolzen, angepasst an die lokale Geologie

Energieableitungsteile: Bremsringe oder mehrgruppige Reibungsenergieabsorber

Zeilenabstand: Ausschließlich definiert durch offizielle Projektbauzeichnungen

Anwendungen:

Hohe Einschnittsböschungen an Tunnelportalen, steile Zufahrtsstraßen zu Wasserkraftwerken, Gebirgsautobahnen mit Gefahr von großvolumigem Felssturz.

Passive Steinschlagschutzbarriere 2000 kJ, 5 m Höhe

Die 2000 kJ passive Steinschlagschutzbarriere wird als komplettes Ingenieursystem für Regionen mit hochenergetischem Steinschlag geliefert. Mehrere kritische Indikatoren wie die Gesamthöhe der Barriere, der Stahlpfostenquerschnitt, die Ankereinbindetiefe und die Anordnung der Bremsvorrichtungen erfordern eine Validierung durch professionelle steinschlagtechnische Berechnungen.

Technische Spezifikationen:

Energieaufnahmewert: 2000 kJ

Barrierenhöhe: 5 m

Hauptnetz: Schwerlast-Ringnetzpaneel mit sekundärem Auslaufsicherungsnetz

Stützkabel: 18 mm oder 20 mm hochfeste verzinkte Stahlkabel

Beitragstyp: Verstärkte schwere Baustahlpfosten gemäß zertifizierten Systemprüfnormen

Ankertyp: Felsanker, mehrsträngiger Kabelanker oder Ortbeton-Fundamentanker

Oberflächenbehandlung: Feuerverzinkung oder Zink-Aluminium-Legierung als langfristiger Korrosionsschutz

Hinweis: Bauteams müssen vor der Feldinstallation die Ankerauszugsfestigkeit und die Fundamenttragfähigkeit überprüfen.

Anwendungen:

Hochrisiko-Bergstraßen, Hochwandböschungen im Tagebau, Hauptverkehrswege der Wasserkraft, steile Berghänge mit massiven Hochenergie-Steinschlagrisiken.

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